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Das kleine ABC der Heftklammern

Hier erhalten Sie ein paar kleine Tipps, die Ihnen helfen, die Angaben auf den Klammerpackungen zu verstehen.

Wer kennt das nicht: Auf dem Schreibtisch liegt ein Stapel Papier; eine Kostenaufstellung vielleicht oder die Kopien einer Präsentation. Das Ganze muß ordentlich zusammengeheftet werden, bevor es in fünf Minuten in die Post geht. Doch Angebote und Rechnungen, Fact-Sheets und Fallbeispiele sind zu umfangreich: die Klammer reicht nur bis Seite 31 - der Rest bleibt außen vor. Mit der richtigen Klammer im richtigen Hefter wäre das nicht passiert. Aber: welche paßt zu welchem Zweck?


Hierzur ein paar kleine Tipps, die helfen, die Angaben auf der Klammernpackung besser zu verstehen. Die Bezeichnung der unterschiedlichen Heftklammern stammen aus der englischen Drahtlehre. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl vor dem Schrägstrich, desto dicker ist der Klammerndraht. Eigentlich unlogisch, aber so ist die 26er Klammer feiner als die 23er. Hinter dem Schrägstrich steht eine weitere Zahl: Sie gibt die Länge der Klammernschenkel an - dieses Mal ganz logisch: die -/8 ist tatsächlich 8mm lang.


Ob die Klammer lang und stark genug ist, richtet sich natürlich nach der Menge von Papier, die geheftet werden soll. Dabei gibt es eine einprägsame Faustformel: 10 Blatt Standardpapier (80 g/m⊃2;) sind ca. 1mm dick. Die Stapelhöhe plus 3mm ergibt die passende Klammernschenkellänge.

Für einen Stapel von 2 bis 30 Blatt Standardpapier reicht somit eine 24/6 Klammer aus. Für 20 bis 50 Blatt hingegen benötigt man die NOVUS 24/8 Super-Klammer - Super steht in diesem Zusammenhang für einen besonders festen Draht. Wichtig ist hier: Es sollten mit einer 24/8mm Klammer nicht weniger als 20 Blatt geheftet werden, da sonst die Klammernenden unter dem Papier gegeneinander stoßen oder oben aus dem Stapel herausschauen.

Nicht unererheblich ist die Qualität der Heftklammer; hier gibt es, so NOVUS, große Unterschiede. "Billige" Klammern lassen sich oftmals schlecht verarbeiten; sie verklemmen schnell oder rosten sogar.

[Quelle Novus]



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